B3 im Gebäude, Garage

Einsatznummer: 1-2025
Datum: 1. Januar 2025
Alarmzeit: 0:45 Uhr
Art: B3
Einsatzort: Nürnberg
Fahrzeuge: LF 16/12, HLF 10/6
Eingesetzte Kräfte: FF Fischbach, weitere Einheiten der FF Nürnberg


Einsatzbericht:

Der Jahresbeginn startete für die Nürnberger Feuerwehren wie auch im letzten Jahr mit erhöhtem Einsatzaufkommen im ganzen Stadtgebiet.

Gegen 0:45 Uhr wurde die FF Fischbach zunächst zur Wachbesetzung im Gerätehaus alarmiert, anschließend wurden den Fahrzeugen insgesamt vier Einsatzstellen zugewiesen. Drei Einsätze (Feuer auf Balkon, Mülleimer in Brand, brennende Feuerwerksreste) verliefen glimpflich und konnten mit dem Einsatz kleiner Löschgeräte schnell erledigt werden. Weitaus aufwendiger gestaltete sich der Vollbrand einer Garage im Stadtteil Mögeldorf.

Den Feuerwehren aus Laufamholz und Fischbach gelang es durch einen sofortigen massiv vorgetragenen Löschangriff mit drei Löschrohren von allen zugänglichen Seiten des Gebäudes, eine Brandausbreitung auf weitere Gebäude zu verhindern und das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen. Im Inneren der Garage befanden sich neben einem PKW noch zahlreiche andere gelagerte Gegenstände, die für immer wieder aufflammendes Feuer sorgten, Zwischendecke und Dachstuhl des Gebäudes waren durchgebrannt, auch dort flammte das Feuer immer wieder auf. Nachdem für das Gebäude im Inneren akute Einsturzgefahr bestand, konnte das Brandgut nicht aus der Garage entfernt und die Glutnester nicht direkt abgelöscht werden. Das Gebäude wurde daraufhin mit Schaum geflutet. Von den Wehren aus Laufamholz und Fischbach waren insgesamt fünf Trupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten im Einsatz, die Kameraden aus Almoshof und Buchenbühl mussten nicht mehr eingesetzt werden. Die Verpflegungsgruppe der FF Werderau versorgte die Einsatzkräfte während der Löscharbeiten bei Minusgraden mit Heißgetränken. Wie immer war die Zusammenarbeit der eingesetzten Wehren sehr harmonisch und erfolgreich.

Die offizielle Pressemeldung zur Silvesternacht:

Feuerwehr Nürnberg: Einsatzbilanz von Integrierter Leitstelle Nürnberg und Feuerwehr Nürnberg für die zurückliegende Silvesternacht 2024/2025

Der Jahreswechsel 2024/2025 verlief im Vergleich zum Vorjahr, für die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Rettungsdienstes, mit einem vergleichbaren Einsatzaufkommen. Insgesamt stieg die Zahl der zu bewältigenden Einsätze leicht.

Im Zeitraum von 18:00 Uhr am 31.12.2024 bis 06:00 Uhr am 01.01.2025 nahmen die Mitarbeitenden in der integrierten Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg insgesamt 839 Anrufe entgegen. 545 davon über die einheitliche Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst, die 112.

In der Spitzenzeit zwischen 23:00 Uhr und 01:00 Uhr waren dafür 17 Einsatzleitplätze besetzt.

Aus den Anrufen resultierten im gesamten Leitstellenbereich, der die Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen, sowie die drei Landkreise Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt umfasst, 140 (Vorjahr 124) Einsätze für die Feuerwehren und 380 (Vorjahr 348) für den Rettungsdienst.

Im Einzelnen waren davon

im Stadtgebiet Nürnberg 68 Feuerwehr- und 202 Rettungsdiensteinsätze, in der Stadt Fürth 19 Feuerwehr- und 35 Rettungsdiensteinsätze, in Erlangen 19 Feuerwehr- und 53 Rettungsdiensteinsätze, im Landkreis Nürnberger Land 12 Feuerwehr- und 42 Rettungsdiensteinsätze, im Landkreis Fürth 14 Feuerwehr- und 22 Rettungsdiensteinsätze und im Landkreis Erlangen-Höchstadt 8 Feuerwehr- und 26 Rettungsdiensteinsätze zu bewältigen.

Im Zuständigkeitsbereich der Nürnberger Feuerwehr kam es zu einigen größeren Brandeinsätzen.

An der Fleischbrücke breitete sich der Brand von einem Balkon im 4. Obergeschoss auf die dahinterliegende Wohnung aus. Er wurde von Einheiten der Berufsfeuerwachen 1, 2 und 4 mit mehreren Atemschutztrupps und Löschrohren bekämpft.

In der Haimendorfer Straße, im Stadtteil Mögeldorf, brannte kurz vor 04:00 Uhr morgens eine Garage vollständig aus. Der Brand drohte auf angrenzende Gebäude überzugreifen. Dort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Fischbach, Almoshof, Buchenbühl, Laufamholz und der Werderau gemeinsam im Einsatz. Sie konnten Schlimmeres verhindern.

Auch ein PKW wurde zum Raub der Flammen. Ansonsten brannten hauptsächlich Mülltonnen, Altkleidercontainer und Unrat. Dazu kamen dann noch einige Alarme von Brandmeldeanlagen die durch den Feuerwerksrauch ausgelöst wurden und vor Ort von der Feuerwehr kontrolliert werden mussten.

Die Einsätze des Rettungsdienstes waren geprägt von Verletzungen mit Feuerwerkskörpern, darunter ein Einsatz mit Verletzung der Augen und Verbrennungen der Haut.

In Nürnberg waren in der einsatzreichsten Phase die Einsatzkräfte aller fünf Berufsfeuerwachen und nahezu aller Freiwilligen Feuerwehren Nürnbergs im Einsatz.

In gewohnt guter Zusammenarbeit aller Rettungsorganisationen konnten auch die Herausforderung der diesjährigen Silvesternacht erfolgreich gemeistert werden. [MG/LF/SK]

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